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Thema: Fairer Handel
Einkaufen mit Sinn und Stil
Neues Shop-Konzept für die 800 Weltläden in Deutschland.
Breit angelegte Image-Kampagne für die Marke 'Weltladen'
Emnid-Studie zeigt: Fairer Handel liegt im Trend.
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© TransFair Deutschland
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Die 800 Weltläden in Deutschland erhalten ab Oktober ein neues Image. In den nächsten
zwei Jahren soll ein neues Shop-Konzept umgesetzt und die Marke 'Weltladen' mit einer Image-Kampagne
als erste Adresse für Produkte aus Fairem Handel positioniert werden. Die Image-Kampagne wird von
Werbemaßnahmen und Pressearbeit begleitet.
Neues Shop-Konzept für 800 Weltläden
Ein Weltladen, der das neue Shop-Konzept als erster umsetzt, ist Anfang Juli 2004 an der Weißenburger
Straße 14 in München eröffnet worden (siehe Foto). Beim Design des Raums und des Mobiliars wurde
auf Transparenz und Reduziertheit geachtet. Wände, Böden und Decken harmonisieren mit der Farbe
Orange im Corporate Design des Weltladen-Dachverbands. 'Die verwendeten Materialien Glas und
Birkenholz sorgen für eine angenehme und lifestylige Atmosphäre, in der die zum Verkauf angebotenen
Produkte perfekt zur Geltung kommen', hält Markus Frieauff, Marketingreferent des
Weltladen-Dachverbands, fest. 'Das neue Design will die Weltläden und ihre Produkte aus der
Alternativ-Ecke herausholen und direkt im Lebensstil einer jungen, trendbewussten Zielgruppe
festsetzen'. Dem Shop in München sollen ab Oktober bundesweit weitere Weltläden folgen.
Die Image-Kampagne
Begleitend zur Shop-Neugestaltung wird ab Oktober eine Image-Kampagne mit verschiedenen Werbe- und
PR-Maßnahmen gestartet. Mit Plakaten, Flyern, Postkarten und Tragetaschen rund um den Markenkern
'fair' wird das neue Erscheinungsbild der Marke 'Weltladen' bekannt gemacht. Der Slogan 'anders als
andere' betont die besondere Stellung der Weltläden innerhalb des Einzelhandels. Ziel der Kampagne
ist es, die Identifikation der Stammkundschaft mit dem Weltladen zu steigern und neue Kunden hinzu zu
gewinnen. Mit dem modernisierten Styling und neuen, qualitativ hochwertigen Produkten sollen die Weltläden
als Fachgeschäfte für fair gehandelte Produkte positioniert werden.
Das Konzept der Weltläden liegt im Trend. 'Immer mehr Konsumentinnen und
Konsumenten legen sich Artikel aus dem Fairen Handel in ihren Warenkorb', erklärt Markus Frieauff,
und bezieht sich auf eine kürzlich erschienene Studie des Marktforschungsinstituts Emnid. 'In unseren
Läden steht die Ware nicht einfach nur im Regal. Beratung und Begleitinformationen bringen den
Verbrauchern die Hintergründe und Entstehungsgeschichten der Produkte ebenso nahe wie die Probleme
des Welthandels, unter denen die Produzenten im Süden zu leiden haben'. Durch diese
Informationsarbeit unterscheidet sich der Weltladen von rein Kommerz orientierten Einzelhandelsgeschäften.
Fairer Handel
Neben dem neuen Gestaltungskonzept für die Verkaufsräume und der Image-Neuausrichtung der Marke
'Weltladen' verfolgt die Kampagne das Ziel, den Konsumenten das Prinzip des Fairen Handels näher zu
bringen. Der Faire Handel läuft ohne unnötige Zwischenhändler, sodass der volle Erlös direkt den
Produzentengruppen zugute kommt. Die Weltläden arbeiten mit Kleinbauern und Kleinhandwerker zusammen,
die im Welthandel an den Rand gedrängt werden. Langfristige Zusammenarbeit und Vorauszahlungen sorgen
für wirtschaftliche Sicherheit. Ziel des Fairen Handels ist es, den Menschen im Süden den Aufbau
einer würdigen Existenz und den Konsumenten in Deutschland ein stil- und sinnvolles Einkaufen zu ermöglichen.
Quelle: Christoph Camps
Markenberatung, 02.09.2004
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