Faire Rosen wachsen weiter!
Der Erfolg der TransFair-gesiegelten Rosen im Supermarkt setzt sich fort

Foto: Transfair.org
Der Erfolg der TransFair-gesiegelten Rosen im Supermarkt setzt sich fort. Mit EDEKA startet zu Beginn des neuen Jahres das zweite Handelsunternehmen den Verkauf. "Mit Fairtrade-Produkten wie Kaffee, Orangensaft oder Bio-Bananen haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und freuen uns nun auch Rosen mit dem TransFair-Siegel anbieten zu können," erläutert Direktor Harald Rissel, Sprecher der Geschäftsführung der Edeka Südwest, das Engagement.
"Angesichts der drohenden Hungerkatastrophe in Ostafrika ist der Beitrag des Fairen Handels für eine nachhaltige, menschenwürdige Entwicklung nötiger denn je. Faire und langfristige Handelsbeziehungen mit den Produzentenpartnern schaffen die Grundlage für die Menschen vor Ort, sich eine sicherere Existenz aufzubauen," erklärt Dieter Overath von TransFair e.V. "Die Entscheidung der EDEKA, fair gehandelte Rosen aus Kenia und Tansania anzubieten, freut uns daher besonders."
Seit September 2005 werden "fairfleurs", also Rosen mit dem TransFair-Siegel, in deutschen Supermärkten in 10er Sträußen für 3,99 € verkauft. Sie werden nach strengen sozialen Kriterien und umweltschonend angebaut. Importeure zahlen auf den Importpreis der Rosen 12% für soziale Projekte. Seit der Einführung wurden bereits rund 40.000 Euro für Projekte überwiesen. Über die Verwendung dieser Gelder entscheidet ein gewähltes Gremium aus Arbeiter- und Managementvertretern. Es werden zum Beispiel Moskitonetze gekauft, Weiterbildungskurse angeboten, Kinderkrippen gebaut oder Reservoirs zur Nutzung von Regenwasser angelegt. Die Pflückerinnen und Pflücker erhalten zudem höhere Löhne und soziale Leistungen. Die Kinder können zur Schule gehen.
Die EDEKA Südwest stellt mit der Entscheidung für die "fairfleurs" erneut ihr Engagement für den Fairen Handel unter Beweis. Von Gründung des Siegels an gab es bei EDEKA fair gehandelten Kaffee, später kamen Tee, Schokolade, Orangensaft und Bio-Bananen hinzu. Die "fairfleurs" werden vorerst in der Region Südwest - Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz und Teilen von Hessen und Bayern - angeboten.

