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Bionic Tower Vertical City

Vision aus dem Jahre 1997-2001


Architekten: Eloy Celaya, María Rosa Cervera, Javier Gómez Pioz
Geplant für: China, Shanghai
Aktueller Status: Ungebaut
Offzielle Webseite: Estudio Cervera & Pioz

Höher, Höher und nochmals Höher.

Von Günther Strauß

Bionic Tower
Die Planungsgruppe um den Architekten Javier Pioz rechnet für das 21. Jahrhundert mit einer Bevölkerungsexplosion und einer daraus entstehenden Raumnot. Vielleicht kamen dadurch die drei spanischen Architekten auf die Idee, ein solches Megaprojekt zu planen. Derzeit können auf Grund architektonischer Schwierigkeiten nur Gebäude bis ca. 700 Meter Höhe gebaut werden, der Bionic Tower soll eine Höhe von über 1200 Meter haben.

Inspiriert von der Bionic-Wissenschaft schlugen im Jahre 1996 einige Architekten ein Megabauwerk für Asien vor und begannen mit der Regierung in China zu verhandeln. 1999 wurden ihnen Untersuchungen im Hafen Hong Kong´s bewilligt. Diese führten aber zu einem Standortwechsel, da sich der Hafen nicht für ein solches Vorhaben eignete. Die neuen Pläne wurden nun für Shanghai entworfen, das laut Prof. Javier Pioz besser geeignet schien. Der Bau könnte sich nach ersten Schätzungen auf 15 Jahre erstrecken und bei weit über 17. Mrd. Euro liegen.

Für dieses Projekt, das heute immer noch eine Vision ist, würde ein künstlicher See mit 1.000 Meter Durchmesser angelegt werden. Der See soll im Fall eines Erdbebens die Schockwellen abfangen uns so den Turm vor Beschädigungen schützen. Ein Business-Park, der selbst aus etwas kleineren Hochhäusern bestehen soll, umrundet den Tower. Er hätte ein eigenes Transport-Netzwerk, mit Autobahn- und Bahntrassen zu den Küsten des Sees. Der Turm soll in zwölf Blöcke unterteilt werden, die in sich aus je 25 Stockwerken bestehen. Auf jedem Block soll es Hotels, Wohnungen, Geschäfte und Grünanlagen geben. Zwischen den einzelnen Blöcken sollen feuerfeste Zwischendecken einem möglichen Feuerinferno vorbeugen. Platz ist in den knapp 300 Stockwerken für rund 100.000 Menschen, die dort leben, arbeiten und dieses Bauwerk vielleicht nur zum Urlaub machen verlassen werden.

Quellenangaben:
Mit freundlichem Dank an:
gilthserano, 02.06.2004


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