Die Entstehung der Shell-Muschel
So entstand eines der bekanntesten Warenzeichen der Welt

Im Jahr 1900 ist die Muschel als Firmen- und Warenzeichen bereits etabliert. Bis 1904 hat sich das Logo zum Abbild einer Kamm-Muschel entwickelt; seitdem wurde das Design siebenmal geändert. Das Symbol in seiner heutigen Form entstand 1971 als Arbeit des weltberühmten amerikanischen Industriedesigners Raymond Loewy. Heute ist die Shell Muschel in 160 Ländern registriert und gehört zu den bekanntesten Firmen- und Warenzeichen der Welt.
Die Geschichte von Shell in Deutschland
1902
gründet die Royal Dutch ihre deutsche Tochtergesellschaft “Benzinwerke Rhenania G.m.b.H.” in Düsseldorf, um dort eine Fabrik zur Verarbeitung von Rohbenzin zu errichten. Die expansive Industrialisierung führt rasch zur Ausweitung der Produktpalette und des Geschäftsvolumens.
1919
wird die erste Raffinerie in Monheim eingeweiht und
1924
die erste Tankstelle der Rhenania – eine Benzinpumpe – in Neuss eröffnet.
1929
ist die erste Aufbauphase abgeschlossen: Ein Netz von 15 großen und 104 kleinen Tanklägern sowie 15000 Zapfstellen erstreckt sich über ganz Deutschland. Die Belegschaft ist auf 7500 Mitarbeiter angewachsen.
1945
sind als Folge des Zweiten Weltkriegs alle Werke und Raffinerien stark zerstört, Vertriebseinrichtungen durch Kriegseinwirkungen zerschlagen.
1947
wird der Firmenname in “Deutsche Shell Aktiengesellschaft” umgewandelt und damit auch der Beschluß zum Wiederaufbau des Unternehmens dokumentiert.
1990
erlebt Deutschland seine Wiedervereinigung. Die Deutsche Shell erhält damit die Gelegenheit, das Mineralöl-, Erdgas- und Chemiegeschäft auch in Ostdeutschland wieder aufzubauen.
1995
die Royal Dutch/Shell Gruppe gibt sich eine neue Struktur. Die europäischen Gesellschaften arbeiten nun enger zusammen, um ihre Effizienz zu steigern und europaweit operierenden Kunden entgegenzukommen.
2002
Deutsche Shell und RWE-DEA gründen das Gemeinschaftsunternehmen Shell & DEA Oil. Das Joint Venture umfasst das Oil-Downstream-Geschäft beider Unternehmen, also die Raffinerien sowie die Logistik, den Vertrieb und das Marketing von Mineralölprodukten.
Deutsche Shell und RWE-DEA halten anfangs jeweils 50 Prozent am Joint Venture. Ab 2004 wird Shell einen weiteren Prozentpunkt erwerben und dann mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafter sein. RWE-DEA hat die Option, ihren Anteil von dann 49 Prozent an Shell zu verkaufen.
Quellenangaben:
Shell AG Deutschland, 15.06.2002


