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Hauptdarsteller:
Charlton Heston (Judah
Ben
Hur), Stephen Boyd (Messala), Jack Hawkins (Quintus Arrius), Haya Harareet
(Esther), Hugh Griffith (Scheich Ilderim), Martha Scott
(Miriam), Sam Jaffe (Simonides), Cathy O'Donnell (Tirzah),
Finlay Currie (Balthasar), Frank Thring (Pontius Pilatus)
| Weitere
Daten
zum Film: |
| Welturaufführung: |
Keine Angaben |
| Länge in der Kinofassung: |
213 Minuten |
| Produktionskosten: |
16 Mio. Dollar (bis 1959) |
| Einspielergebnisse: |
Keine Angaben |
| Oscarnominierungen: |
12 |
| Oscars erhalten: |
11 |
| Golden Globes
Nominierungen: |
Keine Angaben |
| Golden Globes: |
Keine Angaben |
Handlung:
Zur
Zeit Christi wachsen in Palästina der Aristokratensohn Ben Hur
und sein Freund Messala wie Brüder zusammen auf. Aber später
schwört Messala dem Judentum ab und wird Statthalter des römischen
Reiches in Jerusalem.
Als der römische Gouverneur durch ein Unglück
verletzt wird, verurteilt Messala wider besseres Wissen Ben Hur
als angeblichen Verschwörer zu lebenslanger Galeerenhaft.
Seine Mutter und Schwester lässt er gefangen nehmen.
Nach drei Jahren als Sklave kann Ben Hur bei einer Seeschlacht
dem Kommandanten Quintus Arrius das Leben
retten. Aus Dankbarkeit nimmt Arrius ihn als Ziehsohn zu sich
nach Rom und ebnet ihm den Weg in die besten Kreise. Doch Ben
Hur will sich an Messala rächen.
Ein großes Wagenrennen in Jerusalem wird zum
mörderischen Zweikampf zwischen den ehemaligen Freunden.
Messala stirbt, Ben Hur siegt. Die Kreuzigung Christi, die Ben
Hurs Mutter und Schwester als Augenzeuge erleben, wird zu einem
Wendepunkt in Ben Hurs Leben ... (Text-Quelle:
Dirk Jasper)
Rekorde:
50.000 Statisten, 365 Sprechrollen und eine
Vorbereitungszeit von 5 Jahren. Der Film brach nach seiner
Premiere noch nie dagewesene Rekorde. Die Zuschauer strömten in
die Kinos um dieses Monumentalwerk zu sehen. 12
Oscarnominierungen gab es selten in der Geschichte der Academy Awards.
Awards:
| 11
Oskars für: |
| Film: |
Ben Hur |
| Regie: |
William
Wyler |
| Hauptdarsteller: |
Charlton
Hesten |
| Nebendarsteller: |
Hugh
Griffith |
| Kamera: |
Robert L.
Surtees |
| Schnitt: |
Ralph E.
Winters, John D. Dunning |
| Musik: |
Miklos Rozsa |
| Ausstattung: |
William A. Horning, Edward Carfagno, Hugh Hunt |
| Kostüm: |
Elizabeth
Haffenden |
| Spezialeffekte: |
A. Arnold
Gillespie, Robert MacDonald, Milo Lory |
| Ton: |
Franklin E.
Milton |
|
weitere Nominierungen: |
| Drehbuch: |
Karl Tunberg |
Sonstiges:
Die Geschichte von "Ben Hur" ist
eine Geschichte der Superlative: Der Roman des ehemaligen
Generals Lew Wallace aus dem Jahre 1880 wurde ein Welterfolg,
allein eine Theaterversion am Broadway lief 20 Jahre lang
ununterbrochen. 1907 erblickte der jüdische Held in einem
Kintopp-Film erstmals das Licht der Leinwand; die Version von
1926 war die teuerste, technisch aufwendigste und erfolgreichste
Produktion der Stummfilm-Ära.
Der "Ben Hur" von 1959 schließlich
ist der monumentalste aller Monumentalfilme. Über 16 Millionen
Dollar flossen u. a. für 50.000 Statisten, 365 Sprechrollen,
eine Million Requisiten und über 300 Dekorationen in einer
Vorbereitungszeit von fünf Jahren und einer reinen Drehzeit von
einem Jahr in den Cinecittà-Studios von Rom und Umgebung.
Monumental war auch der Erfolg: Hollywood ließ elf Oscars auf
den Film regnen. Einspielergebnisse im Kino und spätere
Einschaltquoten im Fernsehen brachen alle Rekorde. Mit seinem
legendären Wagenrennen, das in keiner Geschichte des Kinos
fehlt, setzte "Ben Hur" einen Meilenstein.
Produzent Sam Zimbalist, der zuvor mit
"Quo Vadis" Erfahrungen im "XXL-Genre"
gemacht hatte, fand in William Wyler (der als Regieassistent
schon an der 1926er Version mitgewirkt hatte) einen adäquaten
Regisseur für solch einen hohen Anspruch aus Kunst und
Logistik. Obwohl als "90-Takes-Wyler" wegen seines
Drangs zur Perfektion bei den Darstellern verschrien, rissen sie
sich doch um Rollen in seinen Filmen.
Der 1902 im Elsaß geborene Wyler vermochte
sie tatsächlich zu Höchstleistungen zu animieren: 14 Oscars für
SchauspielerInnen in Wyler-Filmen legen davon eindrucksvoll
Zeugnis ab. (Text-Quelle:
Dirk Jasper)
Quelle:
Verschiedene,
30.10.2003
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