|
Steven Spielberg hatte wie kaum ein anderer Einfluss auf den internationalen Film. Siebenmal war er an den erfolgreichsten Produktionen der Filmgeschichte beteiligt und wurde dabei mit den höchsten Ehrungen und Auszeichnungen der Branche bedacht.
Steven Spielberg wurde am 18. Dezember 1947, als Sohn jüdischer Eltern, in Cincinnati Ohio geboren.
Steven wuchs bei seinen Eltern auf, die in Haddonfield, New Jersey ein gutbürgerliches Vorstadtleben führten.
Als er 12 Jahre alt war, wünschte er sich den Fotoaperrat des Vaters zum Geburtstag. Dieses Geschenk sollte sein Leben verändern. Er begann, mit Fotos aus der Nachbarschaft Bildergeschichten zu erzählen, indem er die Bilder, wie in einem Comic, kronlogisch in Alben klebte.
Als die Eltern nach 1963 nach Scottsdale, Arizona zogen, bekam er seine erste Filmkamera geschenkt und unzählige Amateurfilme entstanden. Regelmäßig wurden die neuesten Arbeiten des jungen Spielbergs mit großem Erfolg Freunden und der Familie vorgeführt.
So stand sein Berufswunsch nach Abschluss der High School schon fest und er studierte Filmwissenschaften an der Calilornia State University in Long Beach.
Während dieser Zeit folgte Spielberg dem Aufruf, für das Studium einen experimentellen Kurzfilm herzustellen. Es entstand der 20 Min Streifen
"Amblin", der beim Filmfestival in Atlanta zur Aufführung kam.
Die Kritiken waren überwältigend und hatten zur Folge, dass Spielberg von Hollywood entdeckt wurde. Das Ergebnis war, dass er mit nur 22 Jahren, als jüngster Regisseur unter Vertrag genommen wurde.
Mit Spielberg entstanden nun zahlreiche TV-Produktionen wie
"Colombo" oder
"Dr. med. Marcus Welby" bei denen er Regie führte. Seine erste Kino-Produktion hatte er 1974
"Sugarland Express", bei der er auch als Co-Autor fungierte. Trotz der geringen Mittel die für die Produktion bereitgestellt wurden, war der Steifen ein riesen Erfolg und Spielberg konnte sich in seiner Position behaupten.
1975 gelang ihm der erste Volltreffer. Unter Spielbergs Regie entstand der Psycho-Thriller
"Der weiße Hai". Damit sorge er nicht nur für leere Strände, sondern auch für volle Kino-Kassen. Der Film löste eine wahre Hai-Hysterie aus und ebenso erfolgreich wie der Film, wurden Merchandising- Artikel verkauft. Damit zeigte er nicht nur sein Gespür zum Filmemachen, sondern auch sein Trendgefühl für Themen.
1982 entstand
"E.T. - Der Außerirdische". Nun bricht Spielberg alle Kassen-Rekorde der USA und löst eine UFO-Hysterie aus. Kaum ein Kind, dass sich nun nicht mehr den Besuch fremder Wesen wünscht. Das Werk wird international zum erfolgreichsten Film des Jahres und macht Steven Spielberg endgültig zum Star hinter den Kulissen.
1984 gründete Spielberg die Filmgesellschaft Amblin Entertainment, die nach seinem ersten Kurzfilm benannt wurde. Mit ihr produzierte er zahlreiche weitere Erfolgs-Filme wie
"Zurück in die Zukunft", "Feivel - der Mauswanderer" oder "Casper".
1985 heiratete er die Schauspielerin Amy Irving. Diese Ehe blieb jedoch kinderlos und wurde 1989 wieder geschieden. Mit seiner zweiten Frau Kate Capshaw, die er 1991 heiratete, hat er fünf Kinder und zwei adoptierte Kinder.
1993 Trifft er abermals Zeitgeist in schwarze, dieses Mal mit Dinosauriern, und weckt mit
"Jurassic Park" in Jung und Alt den Wunsch, den Riesen aus vergangenen Zeiten zu begegnen.
1994
gründete Spielberg zusammen mit Jeffrey Katzenberg und David Geffen die
Dream Works Studios in Hollywood, die heute zu den erfolgleichten Filmgesellschaften der USA zählt. Mit Dream Works entstanden Werke wie das Sklaven-Drama
"Amistad" mit Antony Hopkins,
"Der Soldat James Ryan" mit Tom Hanks.
Internationales Aufsehen erregte die Verfilmung des Lebens von Oscar Schindler in
"Schindlers Liste" mit Liam Neeson in der Hauptrolle. Der Film über die Verfolgung der Juden zur Zeit des Dritten Reiches, wurde der erfolgreichste Film des Jahres und als bester Film mit sieben Oscars sowie dem Golden Globe Award ausgezeichnet.
Zu seinen letzen Arbeiten zählen
"Die Mars Chronik", "Memoiren einer Geisha" und "A.I. - Künstliche Intelligenz".
Quelle:
Mit freundlichem Dank an:
Chrischan Behrens
www.positivenews.de, 29.10.2004
|