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Astrid Lindgren

Angefangen hatte alles mit einem verstauchtem Knöchel. Astrid Lindgren mußte das Bett hüten, langweilte sich und schrieb für ihre Tochter Karin eine Geschichte über eine freche rothaarige Göre.

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Alternatives Denken

Unser Denken unterliegt den unterschiedlichsten Einflüssen von außen und von innen. Diverse Faktoren entscheiden mit über unsere Denkinhalte, die Art und Weise, wie wir denken, und die Ergebnisse unserer Denkprozesse.

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Die größte Werbeaktion aller Zeiten

Die Geschichte von Santa Claus

Die Nacht vor Weihnachten

von Erich Kästner

Es war Heiligabend, ganz still lag das Haus,
Es regt' sich kein Wesen, nicht mal eine Maus.
Am Kaminsims, da hingen die Strümpfe bereit,
Der Weihnachtsmann kam doch um diese Zeit.
Die Kinder lagen schon längst in den Kissen,
Und träumten von Zuckerpflaumen und Nüssen.

Die Mutter und ich hatten angefangen
Zu gähnen, und waren dann schlafen gegangen,
Als plötzlich im Garten direkt vor dem Haus
Ein Lärmen begann. Sogleich sprang ich raus
Aus dem Bett, um zu seh´n was es gab,
Stieß auf schnell das Fenster und spähte hinab.

Es hatte geschneit, und der Mondschein lag
So silbern auf allem, als sei´s heller Tag.
Acht ganz kleine Rentierchen kamen gerannt,
Vor einen winzigen Schlitten gespannt!
Auf dem Bock saß ein Kutscher, so alt und so klein
Da wußt´ ich, das kann nur der Weihnachtsmann sein!

So schnell wie ein Vogel kam das durch die Luft,
Und ich hörte genau, wie der Weihnachtsmann ruft:
"Hüh, Flinker, hüh, Tänzler, hüh, Stolzer, hüh, Fuchs,
Ho, Rascher, ho, Schöner, ho, Starker, ho, Flugs,
Die Wand schnell hinan,das Dach nun hinauf,
Vorwärts nur, vorwärts nur, ohne Verschnauf!"

Und wie trockenes Laub in dem wirbelnden Wind
Hoch zum Himmel fliegt --- so geschwind
Flog das Gespann auf das Dach hinauf,
Samt Schlitten und Lenker, Sack obenauf.
Kaum hatt´ ich´s gesehn, so hört´ ich schon schwach
Das Trappeln der Hufe auf unserem Dach.

Und als ich mich wandte vom Fenster ab,
Kam schon Sankt Nik´laus den Schornstein herab.
Die Kleider aus Pelzwerk von Kopf bis Fuß,
So stand er da, voller Asche und Ruß.
Auf dem Rücken da trug er huckepack
Den großen Weihnachtsmannspielwarensack.

Ein lustiges Zwinkern, lachende Grübchen,
Rosige Wangen, die Nas´ wie ein Rübchen,
Wie ein Bogen zog sich der Mund in die Höh´,
Und sein langer Bart war so weiß wie der Schnee.
Und der Rauch aus Weihnachtsmanns Pfeifchen klein
Umwölkte den Kopf wie ein Heiligenschein.

Sein Bauch war ganz rund, und ich glaube recht schwer,
Und wenn er lachte, dann wackelte der
Wie ein Topf voll Gelee. Und hab ich gelacht,
Als so ich ihn sah in der Weihnachtsnacht.
Doch sein Zwinkern im Auge und seine Gebärde
Zeigten mir, daß er nicht böse sein werde.

Und ohne zu zögern füllte er dann
Die Strümpfe mit Spielzeug bis obenhinan.
Dann, den Finger am Mund, nickte er mir noch zu,
Kroch in den Kamin und war fort im Nu!
Im Augenblick saß er schon oben im Schlitten,
Und im nächsten Moment war er weitergeglitten,
Und es kam sein Ruf aus dem Dunkel bereits:
"Gute Nacht! Frohe Weihnachten allerseits!"

Übersetzung aus dem englischen durch George Nordmeyer und Erich Kästner unter Mithilfe von Eckhard Kuhn-Osius(1949). Im englischen Original von Clement C. Moore unter dem Titel "The Night before Christmas".

Quellenangaben:
Günther Strauß, 15.12.2003
gilthserano.de




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