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Illegaler Kaffee

Illegaler Kaffee

Stammt der Kaffee in unserer Tasse aus legalem oder illegalem Anbau? Für den Verbraucher ist das nicht nachzuvollziehen, beklagt die Umweltorganisation WWF in einer Mitte Januar 2007 vorgelegten Studie.

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Millionen Kinder ohne Schutz

Erste umfassende Bestandsaufnahme zu Kinderrechtsverletzungen weltweit

Kinder arbeiten schon in jungen Jahren (Foto: G. Strauß, serano-media)

Kinder arbeiten schon in jungen Jahren (Foto: G. Strauß, serano-media)

Millionen Mädchen und Jungen weltweit sind Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel. 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren müssen hart arbeiten und gehen deshalb kaum oder gar nicht zur Schule. Diese Fakten veröffentlichte UNICEF am 06.10.2009 in der ersten umfassenden Bestandsaufnahme zu Kinderrechtsverletzungen weltweit. Der UNICEF-Report zum Kinderschutz trägt Daten aus nahezu allen Ländern der Erde zusammen. Er erscheint wenige Wochen vor dem 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2009.

In einigen Bereichen verzeichnet der Bericht Fortschritte beim Kinderschutz. Das gesamte Ausmaß der weltweiten Kinderrechtsverletzungen bleibt aufgrund der mangelhaften Datenlage allerdings noch unbekannt. Die wichtigsten Daten aus dem Bericht im Überblick:

Vor allem in zwei Bereichen zeigt der Bericht Fortschritte beim Kinderschutz auf. So sinkt in vielen afrikanischen Ländern der Anteil der Mädchen, die an ihren Genitalien beschnitten werden. Zudem ist das Heiratsalter von Mädchen in Ländern wie Bangladesch, wo Kinderheiraten weit verbreitet sind, leicht gestiegen.

„Eine Gesellschaft kann sich nicht entwickeln, wenn ihre jüngsten Mitglieder in Kinderheiraten gezwungen, sexuell ausgebeutet und ihrer grundlegenden Rechte beraubt werden“, sagte UNICEF-Direktorin Ann Veneman. „Das Ausmaß der Kinderrechtsverletzungen zu erfassen ist ein erster Schritt, um eine Umgebung für Kinder zu schaffen, in der sie geschützt aufwachsen und sich entwickeln können.“

UNICEF identifiziert in seinem Bericht fünf Handlungsschwerpunkte innerhalb einer Strategie für mehr Kinderschutz: die Verbesserung von Schutzsystemen, die Förderung sozialen Wandels, bessere Schutzmaßnahmen bei Katastrophen, breite Bündnisse zwischen Regierungen, Zivilgesellschaft und Unternehmen sowie bessere Datenerhebungen.

Quellenangaben:

www.unicef.de, 11.10.2009

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