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Gesprächskultur

Viele Gespräche sind oft erschreckend unproduktiv. Dies liegt weniger an den beteiligten Personen selbst, als vielmehr daran, dass die wenigsten wissen, was überhaupt zu den ursächlichen Kommunikations-störungen führt.

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Wie kreative Menschen ihre Ideen in Second Life umsetzen können.

Die Geschichte von Puki & Buma.

Ein Beispiel, wie kreative Menschen IHR „Second Life“ gestalten können,
ist die Geschichte von Puki & Buma, die sich hier als Modedesigner und DJs eine eigene kleine Existenz aufgebaut haben. Und deren „Karriere“ sicher gerade erst am Anfang ist.

Eines Tages im Januar 2007 hörte Puki im Radio von einem neuen Onlinegame.

„Eine virtuelle Welt, in der man leben und etwas erschaffen kann. Sogar Geld verdienen beim Spielen solle möglich sein. Der Abend war langweilig und im Fernsehen kam nichts gescheites, also mal reingeschaut in diese neue Welt. Ich landete auf einer Insel fast gleichzeitig mit vielen anderen Neueinsteigern und jeder fragte: Wie geht das denn hier? Etwas rumprobiert und dann den Rechner wieder aus. Viel zu kompliziert, das kapieren wohl nur Freaks.

Doch irgendwie ließ mich das nicht los. So ging ich am nächsten Tag dann doch noch einmal in das Spiel.
Da war dann jemand, der erklärte wie es geht, wie man sein Aussehen bearbeiten kann und wie man woanders hinkommt.
Mein Lebenspartner Buma schaut interessiert auf den Monitor und meldete sich auch an. So erforschten wir zusammen diese Welt.
Um wirklich gut auszusehen brauchte man Geld. Eine der Möglichkeiten dort ist das so genannnte „campen“, dabei bekommt man etwas dafür bezahlt, dass man mit seiner „Spielfigur“ an einem bestimmten Ort längere Zeit verweilt. In Second Life ist das so ähnlich wie im „richtigen Leben“, Leute gehen lieber dorthin, wo schon etwas los ist, deswegen werden einfach Leute dafür bezahlt, „Publikum“ zu simulieren. Und so haben wir die ersten (L$) Lindendollars (die Währung in Second Life) verdient. Echtes Geld von außen einzahlen wollten wir nicht, also schauten wir uns nach bezahlten Jobs um. Da unsere Fähigkeiten am Anfang nicht sehr groß waren, gab es da auch (wie überall eben) keine große Auswahl, also wurde ich Tänzerin und Buma verdingte sich als „Security-Man“.


Der Pearl River Tower

Die Klamotten waren so teuer und Geld immer knapp im Spiel. „Kleidung“ in Second Life sind Texturen und mit einem Grafikprogramm kenne ich mich aus, also wurde geschaut wie das denn geht. Ich studierte im Internet entsprechende Programme und Seiten, wie das Ganze geht mit dem Erstellen und Bauen und so wurden die ersten Objekte erschaffen. So entstand ‚Pukis Dreamdesign’.

Moderatoren im Internetradio waren wir zu dem Zeitpunkt schon und wir wussten, dass DJs in SL gesucht und gut bezahlt sind. Also warum die Möglichkeiten nicht nutzen. Die ersten Clubs wurden gefunden und so waren wir dann hier DJs.

Rollenspiele faszinierten uns schon immer, besonders im Mittelalter. Die sind in Second life sehr beliebt und viel besucht. Und so begaben wir uns auf die Suche nach dem Passenden und wurden auch bald fündig.
In diesem RP (roleplay) haben wir dann auch virtuell geheiratet. Eine wunderschöne Hochzeit, die wir nie vergessen werden. (In RL, dem realen Leben, wollen wir nicht heiraten).

Buma fing irgendwann an mit dem Bauen und Gestalten von Häusern. Anfang 2009 mieteten wir uns eine viertel Sim (In SL wird virtuelles Land in Quadrate eingeteilt, sog. SIMs mit jeweils 65.000 m²) und haben unsere Geschäftsgebäude darauf eingerichtet, so sind wir nun auch hier vereint.

Wir leben zwei Leben. Auch wenn es sich komisch anhört. Wir haben unser normales RL-Leben mit allem was dazugehört und dann unser Leben (ja aus einem Spiel wurde ein Leben) in SL.


Der Pearl River Tower

Auch nach jetzt über 2 Jahren fasziniert uns das Ganze immer noch. Man kann kreativ sein und seine Ideen ausleben, ohne dass jemand da steht und sagt „nee das kannst du nicht“… Es gibt keine Grenzen, wie man sich darstellen und aussehen möchte. Buma ist zum Beispiel ein Neko. Eine Mischung aus Mensch und Katze. Ich habe für mich eine neue Art erschaffen, ich bin ein Puko. Das ist eine Mischung aus Pony und Mensch.
Djs sind wir immer noch mit Leidenschaft. Es macht einfach Spaß die Leute zu unterhalten. Wenn man ganz viel Glück hat, kann man uns auch zusammen erleben, denn manchmal moderieren wir gemeinsam eine Party.

Wir haben durch SL sehr viele neue Leute kennen gelernt, woraus sich einige Freundschaften auch im realen Leben ergaben.
Es macht einfach Spaß, in SL zu gehen und dort das machen zu können, was man im RL oft nicht so einfach machen kann.

Wie es mit uns weitergeht in SL??? Keine Ahnung, was noch kommt oder was wir für uns noch entdecken.
Das ist nicht anders wie im richtigen Leben … die Zukunft wird es zeigen.“

Die aktuellen Modelle findet Ihr in Second Life unter dem Lable “Pukis Crazy Fashion”

PUKI & BUMA
(Pukano Rau und DJBuma Duell)

Quellenangaben:

Pukano Rau (Autorin) Brunello Burns (Redakteur Second LifeStyle Magazin).

 
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