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Ein immer wieder aktuelles Thema
„s ist schlimm, wenn man alt wird," das Alter spricht,
„aber schlimmer ist es, man wird es nicht!"
Heinz Erhardt (1909-79), dt. Filmschauspieler u. Humorist
Gerade heutzutage, im Zeitalter der „Reformen“ (jedenfalls werden sie so genannt), wird die „Vorsorge“ für das spätere Leben, das Alter… also die Lebensjahre im Renten- und/oder Ruhezustand, zunehmend und mahnend diskutiert und in den öffentlichen Vordergrund gerückt.
Dies vorwiegend aus dem wichtigen Grund (Den niemand voraussehen konnte!), dass es erstens immer mehr Alte (als Kosten- und Sorgenträger) und immer weniger Junge (als produktive Finanzgeber) geben wird. Und zweitens, dass die Kosten des Gesunderhaltungswesens (ein sehr gefräßiges Monster) ständig ansteigen werden.
Gesundheit wird hierbei als „Kosten für Medizin und Alterspflege“ definiert.
Heißt, die „Gesundheit“ kostet in naher Zukunft anteilig soviel, dass „Leben“ sich keiner mehr leisten kann, wenn er nicht eine größere Menge an Kapital an- und zurückgelegt hat.
Und da soll man nun in aller Ehre älter werden wollen. Früher hatte mal ein Freund von mir gesagt: „Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.“
Da hat er im Prinzip recht, aber da gibt es bei den Meinungen über die Bedeutung, was denn „Leben“ eigentlich ist, so viele komplexe Betrachtungen, wie es wahrscheinlich Menschen gibt. So hat jeder von uns persönlich eine eigene Meinung über sein Leben, wie er es gerne lebt, leben würde und in Zukunft auch leben möchte.
Unabhängig davon gibt es aber auch Gemeinsamkeiten in der Sicht der Lebensdinge.
Und eine gut gefüllte Brieftasche ist eines der Dinge, die man schlicht gesagt „selten ablehnt“.
Mal ganz ehrlich, wenn Sie entscheiden könnten, welche medizinische Versorgung Sie (im Falle der Notwendigkeit) bekommen würden, wäre doch die Bestmögliche gerade gut genug. Oder?
Darüber gibt es keine Diskussion. Aber, was und wie man leben möchte, darüber gibt es sehr verschiedene Ansichten. Jedenfalls gesund und munter wollen wir gerne sein und bleiben.
Leben ist auf alle Fälle auch Lebendigkeit. Lebendigkeit als Person selbst und auch ein gutes Zusammenleben mit anderen Menschen, die sogenannten „zwischenmenschlichen Beziehungen“, ein erfülltes Berufsleben, Erfolge und Anerkennung, Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten…. u.s.w.
Und dabei gibt es recht viele Dinge, die man mit Geld alleine nicht erlangen, erhalten und erleben kann. Gesundheit ist so betrachtet dann wieder etwas, das Lust und gute Laune, eine positive Lebenseinstellung und ein fröhliches Erleben des Lebens beinhaltet, ja das alles sogar vorwiegend ist.
Und auch dafür und nicht NUR die materielle Seite sollten wir vorsorgen. Das wird leider sehr oft unterschätzt und missachtet, bei aller „Reformwut“ von Politik, Wirtschaft und Medizin.
Da habe wir wieder das alte Problem, dass immer wieder nur die Symptome „behandelt“ werden, anstatt die wirklichen Ursachen zu erkennen und zu beachten.
Denn wie sagte schon Friedrich Schiller: „Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“
Das MEHR, das Sie für Ihr seelisches Gleichgewicht tun, für Bildung und alles, was man für die Erhaltung seiner Lebensfreude tun kann, ist ein WENIGER an Sorgen um finanzielle Sicherheiten und Zukunftsängste. Auch das gehört zum „anti aging“, mehr noch als Cremes, Pasten und Pillen.
In der Ausgewogenheit liegt die effektive Altersvorsorge.
Und wie Fernsehpfarrer Fliege sage ich auch: „Passen Sie gut auf sich auf!“
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