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Erfolgsletter Nr. 56 / Februar 2007
www.gilthserano.de

ISSN 1611-2369 (E-Mail Version)

Homepage www.gilthserano.de


  Herzlich Willkommen zu unserem monatlichen Erfolgsletter!

Alles Rund um den Erfolg mit Tipps, Trends und Motivation




Die Themen diesen Monat:



Viel Spaß beim lesen und allzeit sehr viel Erfolg
Ihr Enrico A. Kern

 

dento24


Warum sollte man für das Alter vorsorgen?

Ein immer wieder aktuelles Thema


„s ist schlimm, wenn man alt wird," das Alter spricht,
„aber schlimmer ist es, man wird es nicht!"
Heinz Erhardt (1909-79), dt. Filmschauspieler u. Humorist

 

 

Gerade heutzutage, im Zeitalter der „Reformen“ (jedenfalls werden sie so genannt), wird die „Vorsorge“ für das spätere Leben, das Alter… also die Lebensjahre im Renten- und/oder Ruhezustand, zunehmend und mahnend diskutiert und in den öffentlichen Vordergrund gerückt.
Dies vorwiegend aus dem wichtigen Grund (Den niemand voraussehen konnte!), dass es erstens immer mehr Alte (als Kosten- und Sorgenträger) und immer weniger Junge (als produktive Finanzgeber) geben wird. Und zweitens, dass die Kosten des Gesunderhaltungswesens (ein sehr gefräßiges Monster) ständig ansteigen werden.

Gesundheit wird hierbei als „Kosten für Medizin und Alterspflege“ definiert.
Heißt, die „Gesundheit“ kostet in naher Zukunft anteilig soviel, dass „Leben“ sich keiner mehr leisten kann, wenn er nicht eine größere Menge an Kapital an- und zurückgelegt hat.

Und da soll man nun in aller Ehre älter werden wollen. Früher hatte mal ein Freund von mir gesagt: „Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.“
Da hat er im Prinzip recht, aber da gibt es bei den Meinungen über die Bedeutung, was denn „Leben“ eigentlich ist, so viele komplexe Betrachtungen, wie es wahrscheinlich Menschen gibt. So hat jeder von uns persönlich eine eigene Meinung über sein Leben, wie er es gerne lebt, leben würde und in Zukunft auch leben möchte.

Unabhängig davon gibt es aber auch Gemeinsamkeiten in der Sicht der Lebensdinge.
Und eine gut gefüllte Brieftasche ist eines der Dinge, die man schlicht gesagt „selten ablehnt“.
Mal ganz ehrlich, wenn Sie entscheiden könnten, welche medizinische Versorgung Sie (im Falle der Notwendigkeit) bekommen würden, wäre doch die Bestmögliche gerade gut genug. Oder?

Darüber gibt es keine Diskussion. Aber, was und wie man leben möchte, darüber gibt es sehr verschiedene Ansichten. Jedenfalls gesund und munter wollen wir gerne sein und bleiben.

Leben ist auf alle Fälle auch Lebendigkeit. Lebendigkeit als Person selbst und auch ein gutes Zusammenleben mit anderen Menschen, die sogenannten „zwischenmenschlichen Beziehungen“, ein erfülltes Berufsleben, Erfolge und Anerkennung, Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten…. u.s.w.

Und dabei gibt es recht viele Dinge, die man mit Geld alleine nicht erlangen, erhalten und erleben kann. Gesundheit ist so betrachtet dann wieder etwas, das Lust und gute Laune, eine positive Lebenseinstellung und ein fröhliches Erleben des Lebens beinhaltet, ja das alles sogar vorwiegend ist. 
Und auch dafür und nicht NUR die materielle Seite sollten wir vorsorgen. Das wird leider sehr oft unterschätzt und missachtet, bei aller „Reformwut“ von Politik, Wirtschaft und Medizin.

Da habe wir wieder das alte Problem, dass immer wieder nur die Symptome „behandelt“ werden, anstatt die wirklichen Ursachen zu erkennen und zu beachten.
Denn wie sagte schon Friedrich Schiller: „Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“

Das MEHR, das Sie für Ihr seelisches Gleichgewicht tun, für Bildung und alles, was man für die Erhaltung seiner Lebensfreude tun kann, ist ein WENIGER an Sorgen um finanzielle Sicherheiten und Zukunftsängste. Auch das gehört zum „anti aging“, mehr noch als Cremes, Pasten und Pillen.

In der Ausgewogenheit liegt die effektive Altersvorsorge.

Und wie Fernsehpfarrer Fliege sage ich auch: „Passen Sie gut auf sich auf!“

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Der Sinn des (Lebens-) Erfolges

Gedanken über Sinn und Unsinn des Erfolgsstrebens


Betrachtet man das Leben als ein Spiel, könnte man herausfinden, dass im Grunde alle Umstände eines Spieles auch im Leben zu finden sind.

Da gibt es Regeln, Ziele, Spielfelder mit Grenzen, Spieler, Gegenspieler, Gewinner und Verlierer, Mannschaften und Einzelspieler, Manager und Trainer, Fairness und Fouls, Platzverweise und Siegerehrungen… . Finden Sie etwas im Leben, dass man nicht auch genauso gut in einem Spiel findet und umgekehrt?


Und?

Bitte, ich begegne dem Leben an sich mit dem nötigen Respekt und auch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit. (Auch wenn es durchaus Spaß machen kann.)

Das Kuriose daran ist: 
Die Idee für den Artikel bekam ich von einer (sehr lieben) Dame aus einem Spiel. Es heißt Second Life und ist ein „Reality-Spiel“ im Internet, über das in letzter Zeit sehr viel berichtet wird.

Second life ist ein richtiges zweites Leben in der elektronischen Welt des Internet und man (er)lebt es in seinem Computer. Es benötigt dazu einen PC mit guter „performance“, einen schnellen DSL Zugang und möglichst eine flatrate.

Grundsätzlich ist es zu Beginn kostenlos bis auf Ihre Internetkosten, die Sie sowieso haben.
… aber es kann auch Geld kosten… wie im richtigen Leben.
Und es mach Spaß, sehr viel Spaß sogar… manche könnten sogar „süchtig“ davon werden.
Ich möchte hier nun nicht über „second life“ berichten, darüber finden Sie im Internet genügend weitere Informationen. 

Link : http://secondlife.com/world/de/whatis/

Aber ich würde mich sehr freuen, den Einen oder Anderen von Ihnen dort zu wieder zu treffen, was nicht ganz leicht sein wird, da dort jeder eine zweite oder sogar auch dritte Persönlichkeit und Identifikation bekommt und auch ist. Und die Meisten dort halten ihre echte Persönlichkeit streng geheim.
(Ein echtes Paradies für Realitäts- und Republikflüchtige).

Mich werden Sie aber sicherlich bald „entdeckt“ haben… denn es gibt nicht viele dort, mit einem so „sonnigen“ Gemüt. Wer mich kennt, findet mich auch! See you in SL…


Zurück ins wahre Leben.

Mal echt ehrlich, was würden wir verlieren, wenn wir unser echtes Leben ein wenig „spielerischer“ betrachten würden. Den bitteren Ernst mal ein bisschen mit Humor betrachten. 
Sie wissen nicht was Humor ist? 
Humor ist der Knopf am Kragen, der verhindert, dass er uns platzt !
Das Leben ist schon hart(z) genug, meine ich.

Machen wir den Anfang (immer mal wieder): Sehen wir´s doch mal wieder öfters als Spiel.
Spielen wir fair und nicht als „Spielverderber“.

Sunzie, der alte chinesische Philosoph und General, entwickelte seine Betrachtungen über„Die Kunst des Krieges“, die heute gerne als Management- und Erfolgsgrundsätze genutzt werden.

Und auch sonst sind Literatur sowie die Seminare und Trainings für Erfolgsstrebende eher kämpferisch und beinhart, aber man vergisst dabei oft, dass das Leben auch „zurückschlagen“ kann.

Natürlich ist ERFOLG das wichtigste. Sonst hätten wir ja keine echten Ziele. Und natürlich „kämpfen“ wir unerbittlich für den Sieg, aber lassen wir auch mal die Anderen gewinnen… .
Und freuen uns mit Ihnen, wenn sie Gewinne im Leben machen.

Klopfen wir uns mächtig auf die breiten Sieges-Schultern, aber reichen wir auch den „Verlierern“ hinterher die Hand.
Ein guter Spruch ist: „Sei immer nett zu Deinem Mitmenschen, wer weiß, später könnte er einmal Dein Chef sein.“

Mein Motto dazu ist: Erfolg ist nur wirklich schön, wenn ich ihn mit anderen teilen kann.
Dann kann man auch mal „hart“ kämpfen, ohne unnötig zu verletzen.
Und es lässt sich dann auch mit mehr Freude feiern. Garantiert !


Viel Spaß im Leben, unserem „Spiel ohne Grenzen“
Ihr 

Enrico A. Kern

 
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Lesetipps zum Thema Lebenserfolg

Das Leben ein Spiel, und hier sind die Regeln Das Leben ein Spiel, und hier sind die Regeln 
von Cherie Carter-Scott, Franchita Mirella Cattani 

Broschiert: 141 Seiten 
Verlag: Goldmann (Dez. 1999) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442141729 
ISBN-13: 978-3442141722 

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Herausgeber dieses Newsletters ist:

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Redaktion Newsletter:

Enrico A. Kern
enrico.kern@gilthserano.de

Redaktionsschluss: jeweils am 20. des Vormonats

Dieser Newsletter ist aufgenommen bei der Deutschen Bibliothek unter:
Bezeichnung: „Erfolgsletter“ ISSN 1611-2369

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